Hecken und Sträucher sind so zurückzuschneiden, dass Beeinträchtigungen auf Radwegen vermieden werden.

Sichteinschränkender Bewuchs an Radwegen durch herausragende Sträucher/Hecken an Hofausfahrten

Es wurde festgestellt, dass mehrere Hofausfahrten durch die seitlichen Einfriedungen in Verbindung mit starkem Heckenbewuchs oder sonstigen Anpflanzungen ein sehr eingeengtes Sichtfeld bzw. überhaupt kein Sichtfeld mehr aufweisen, so dass hier erhebliche Gefahren im Verkehrsablauf bestehen.

 

Nach den einschlägigen Richtlinien ist bei einem Radweg das erforderliche Sichtfeld mit einer Länge von 30 m zu erreichen, wenn die seitlichen Hecken und Büsche auf einer bestimmten Länge auf eine maximale Höhe von 80 cm niedergeschnitten wären.

 

Grundstückseigentümer sind dafür verantwortlich, dass ein entsprechendes Sichtfeld freigehalten wird, da nach Art. 29 Abs. 2 Bayerisches Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) Anpflanzungen aller Art und Zäune sowie Stapel, Haufen und ähnliche mit dem Grundstück nicht festverbundene Gegenstände nicht angelegt werden dürfen, soweit sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können. In Schadensfällen können durchaus Ersatzansprüche an den Verursacher herangetragen werden.

 

Wir möchten daher an die Grundstücks/-Hausbesitzer appellieren, sichteinschränkenden Bewuchs insbesondere auch zu einem Radweg hin, bei  Hofausfahrten regelmäßig zurückzuschneiden.

 

Hinweis:

Zulässig sind in der Zeit vom 01. März bis 30. September nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen innerhalb der Ortschaft, soweit sie in den öffentlichen Verkehrsraum ragen.

 

Vielen Dank!

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