Schwerpunkte unseres Kindergartens

Maulwurf Pauli1. Bewegung und Natur

Die bewegungsfreundliche Gestaltung des Innen- und Außenbereiches unseres Kindergartens bildet die Grundlage, um den Kindern das Ausleben ihres Bewegungsdranges zu ermöglichen. Unsere Gruppenräume sind großzügig gestaltet. Der Flur ist in einen Spielbereich verwandelt worden. In der Freispielzeit dürfen sich die Kinder frei bewegen und so auch den Spielbereich im Flur mit Spielhäuschen und Verkleidungskiste nutzen. Wir verfügen zudem über einen großen, gut ausgestatteten Turnraum und ein perfekt durchdachtes Außengelände. Die fast tägliche Nutzung des Außengeländes ist fester Bestandteil unseres Kindergartenalltags; auch bei schlechtem Wetter.

 

2. Freies Spiel/ Freispielzeit

Da sich in den vergangenen Jahren das Spielverhalten und auch die Spielwelt der Kinder stark verändert haben, ist es heute für uns als Kindergarten sehr bedeutend, den Kindern Möglichkeiten für ein selbständiges, freies Spiel zu schaffen. Viele Kinder müssen das Spielen erst lernen und sind es oft nicht mehr gewohnt selbständig ein Spiel zu erschaffen oder zu kreieren. Im gemeinsamen Spiel haben die Kinder die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, andere Kinder beobachten, Freunde zu finden uvm.


Das freie Spiel fördert die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung wie kaum etwas anderes. Aussagen wie „Habt ihr heut wieder nur gespielt?“ oder „Die spielen ja nur…“ zeigen eine geringe Wertschätzung des kindlichen Spieles gegenüber anderen Tätigkeiten. Das Lernen geschieht im Spiel „unsichtbar“ und ist oft nicht unmittelbar erkennbar.


Für uns steht das Freispiel stets im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit und ist durch Lernprogramme, vorgegebene Aktivitäten etc. nicht zu ersetzen.

Im Freispiel werden die Kinder keinesfalls „sich selbst überlassen“, sondern auch das pädagogische Personal ist im Freispiel aktiv:

  • Das Team sorgt dafür, dass genügend Raum und Zeit für das Freispiel vorhanden ist und wählt Spielmaterialien aus und stellt sie bereit.
  • Die Betreuerinnen nehmen im Freispiel eine Beobachterrolle ein und bieten wenn nötig Hilfe an, regen Kindern zum Spielen an, bringen neue Ideen ein (falls gewünscht), bieten sich ggf. als Spielpartner an und achten darauf, dass eine harmonische, entspannte Atmosphäre gewahrt wird.

 

 

3. Partizipation

Der Begriff Partizipation bedeutet Beteiligung und bezieht sich auf die Mitwirkung und das Mitspracherecht der Kinder. Partizipation im Kindergarten meint, gemeinsam Lösungen und Entscheidungen zu treffen für Angelegenheiten und Belange, die die Kindergruppe oder die Gemeinschaft betreffen.


Partizipation entspricht dem heute aktuellen demokratischen-partnerschaftlichen Erziehungsstil. Das meint es wird nicht nur vorgeschrieben und diktiert, sondern es werden die Wünsche des Einzelnen angehört, besprochen und versucht zu berücksichtigen.
Partizipation setzen wir im Kindergarten auf verschiedene Art und Weise um:

 

Wie führen wir im Kindergarten Partizipation durch?

In Kinderkonferenzen, Kinderversammlungen, Kinderbefragungen, Erzähl- und Morgenkreise können die Kinder ihre Wünsche und Bedürfnisse einbringen. Das pädagogische Team moderiert diese Kindergespräche und es werden die Ideen und Einfälle der Kinder angehört, diskutiert und abgestimmt.

 

Was lernen die Kinder, wenn sie mitbestimmen?

  •  Die Kinder lernen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse kennen und lernen diese zu verbalisieren.
  •  Die Kinder lernen Fragen zu stellen.
  • Die Kinder setzen sich mit unterschiedlichen Standpunkten auseinander, verstehen Zusammenhängen und lernen Abstimmung zu akzeptieren.
  • Die Kinder werden selbständiger, treffen Entscheidung und handeln Konflikte aus.
  • Die Kinder lernen eigene Interessen mit anderen Interessen zu vereinbaren.

 

Welche Abstimmungsformen setzen wir ein?

Die Kinder geben ihre Stimme ab, in dem sie Klebepunkte anbringen, Wäscheklammern zu entsprechenden Bildersymbole klemmen, Muggelsteine in die entsprechende Schale legen, uvm.

 

Grenzen der Partizipation
Die Partizipation im Kindergarten hat bei manchen Themen natürlich auch Grenzen. Bei Entscheidungen, die die Kinder aufgrund ihrer Komplexität nicht absehen können, wird keine Beteiligung der Kinder durchgeführt, um sie zu schützen und keinen Gefahren auszusetzen.

 

 

4. Konzeption

Unser pädagogisches Konzept steht nachfolgend zum Download bereit:

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