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Front: Grundschule Eitting

Eittinger
Grundschule
Adresse:
Hofmarkstraße  4
85462 Eitting
Straße aus dem Ortsplan

Kontakt:
Tel.     08122/4443 oder 962606
Fax.    08122/962607
e-Mail: volksschule.eitting@web.de

Schulleiter: Paul Hilger
Stellv. Schulleiterin: Maria Manzenberger
Sekretariat: Wiester Adelgund
                     Montag bis Donnerstag 7.30-10.30 Uhr
                     Bitte Anrufe wenn möglich nur während der Sekretariatszeiten.

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Home: Startseite Gemeinde Eitting ...   
 

Sprechstunden der Lehrkräfte im Schuljahr 2009/2010

Klasse Lehrer/in Wochentag

von

bis
1a
Manzenberger Maria      Mittwoch
  

12.00

-

12.45 Uhr
1b Eichinger Elke Mittwoch

12.00

-

12.45 Uhr
2a Schießleder Silke Montag

12.00

-

12.45 Uhr
2b März Wolfgang Dienstag 

11.15

-

12.00 Uhr
3a Schmeißer Michaela Freitag 

12.00

-

12.45 Uhr
 3b  Sichelstiel Tatiana Mittwoch

11.15

-

12.00 Uhr

4a

Prell Viola Montag

11.15

-

12.00 Uhr

4b

Hilger Paul Dienstag

12.00

-

12.45 Uhr
  Pröll Angelika Dienstag

11.15 - 12.00 Uhr nach Vereinbarung

  Oechslen Andrea

nach Vereinbarung

Termine

21.06.-25.06.2010   Schullandheim Klasse 4b
ab 05.07.2010   Sportfest (je nach Witterung)
08.07.2010   ADAC-Fahrradturnier (3./4. Klassen)
13.07.2010   Theater Maskara
30.07.2010   letzter Schultag (Zeugnisse)
02.08.-13.09.2010   Sommerferien
14.09.2010   1. Schultag
 

Schulferien

 

 von  bis  Ferien
 02.11.09  06.11.09  Herbstferien
 18.11.09  -  Buß- und Bettag
 24.12.09    06.01.10  Weihnachtsferien
 15.02.10  19.12.10  Faschingsferien
 29.03.10  09.04.10  Osterferien
 25.05.10  04.06.10  Pfingstferien
 02.08.10  13.09.10  Sommerferien

Schulbeginn für das Schuljahr 2009/2010
Der Unterrichtsbeginn bleibt wie bisher um 7.45 Uhr.

Busfahrplan Schuljahr 2009/2010

Elternbeirat für das Schuljahr 2009/2010

Klasse Klassenelternsprecher/in Stellvertreter/in
1a Stärk Susanne
Tel.: 08761/5443
Bauer Brigitte
1b Jebavy Franz   
Tel.: 08122/1808649
Wolter Bianca
2a Willenbring Ulrike
Tel.: 08122/9998752
Roß Michaela
2b Hiesgen Angelika
Tel.: 08122/963972
Kaufmann Anita
3a

Matzke Jochen
Tel.: 0151/53813037

Röslmair Roswitha

3b

Neumaier Rosemarie
Tel.: 08122/187133
Meier Dirk

 4a

Krumpholz Christine
Tel.: 08122/63957

Kreuzpointner Claudia

 4b

Lux Marion
Tel.: 08122/1874285
Becker Manuela


Vorsitzender: Franz Jebavy
Stellvertreterin: Jochen Matzke
Schriftführerin: Angelika Hiesgen
Kassierin: Ulrike Willenbring

Schulgeschichte der Volksschule Eitting

Im Mittelalter hatten die Landbewohner keine Möglichkeit zu einer schulischen Ausbildung. Es gab Schulen nur in den Klöstern und Städten. Erst ab dem 17. Jahrhundert kann ein regelmäßiger Unterricht auf dem Land angenommen werden. So finden sich auch für Eitting erst nach dem Dreißigjährigen Krieg Beweise, dass hier ein Lehrer unterrichtete. Wichtige schulische Stationen sollen nun aufgeführt werden :

 1662 Corbinan Neimair (?) – Der erste namentlich bekannte Lehrer war Mesner und Lehrer und unterrichtete auch in Eichenkofen und in Langengeisling. Das „Bergmesnerhaus“ mit einer kleinen Landwirtschaft war vermutlich auch das erste Schulhaus in Eitting.
 1695  Magister Pronner – Pfarrer Aigner bedachte ihn in seinem Testament mit gebrauchter Kleidung. Er stellte an das Freisinger Domkapitel den Antrag für einen Schulhausbau.
 1713  wurde dieser auch genehmigt.
 1719  Magister Anton Krometsvogel
 1802  Am 23. Dezember 1802 wurde in Bayern die allgemeine Schulpflicht ein-geführt. Damals war Johann Baptist Bauer Lehrer in Eitting. Die Pfarr-gemeinde Eitting war nun gezwungen, ein neues Schulhaus zu bauen. Pfarrer Schallamayr bot einen „Grasgarten“ des Pfarrgrundes als Platz für die neue Schule an. 
 1805  So entstand das erste Schulhaus auf dem heutigen Schulgrundstück.
Es bestand aus einem Schulzimmer, einer Lehrerwohnung mit zwei beheiz-baren Zimmern, einer Kammer, der Küche, dem Keller, dem Dachboden und einem kleinen Kuhstall.
  Sieben Jahrzehnte wurden in diesem Haus die Eittinger Kinder in drei Klassen unterrichtet: Erste Klasse Sechs- bis Achtjährige, Zweite Klasse Acht- bis Zehnjährige, Dritte Klasse Zehn- bis Dreizehnjährige. Es war immer nur ein Lehrer da. 
 1854 Lehrer Josef Wammersdorfer – er musste sich, wie seine Nachfolger, mit der Gemeinde wegen der von ihm genützten Gründe im „Schulmoos“ auseinandersetzen.
 1873 bis1899 Lehrer Heinrich Ketterer
 1874  Ein Schulhausumbau mit zwei Unterrichtsräumen, einer Gehilfenwohnung und einem Abortanbau wurde mit einem Kostenvoranschlag von 7.000 Gulden von der Regierung genehmigt.
 1875  Im September konnte der Unterricht im Umbau begonnen werden. Die End-kosten betrugen 10.000 Mark, da die Währungsreform stattgefunden hatte.   
 1876  Ein Hilfslehrer wurde für die 155 Kinder der sieben Jahrgangsstufen nötig. Der Lehrer betreute die „große“, der Hilfslehrer die „kleine Schule“.
Häufig war der Lehrer auch Organist, Kantor, Dirigent, Gemeindeschreiber und Schriftführer für die Eittinger Vereine.
 1899 bis 1906 Lehrer Johann Randler
 1906 bis 1909 Lehrer Josef Niggl
 1909 bis 1930 Lehrer Georg Boesmiller
 1913  Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Bezirksamt Erding wurde die alte Schule erweitert. Im Anbau an der Nordseite waren nun die Kanzlei und Wohnräume. Im Obergeschoss entstand zusätzlicher Platz für die Schule. Ohne Einrichtung kostete die Baumaßnahme 21.000 Mark. Dieses Gebäude tat seinen Dienst bis nach dem Zweiten Weltkrieg.  
 1914  Hilfslehrer Baurild wurde im Ersten Weltkrieg eingezogen.
 1915  Eine weibliche Kriegsaushilfe kam. Sie war wohl die erste Frau an der Eittinger Schule.
 1919  Mit der Errichtung von Schulpflegschaften wurde die Mitsprache der Eltern-vertreter gesetzlich festgelegt.
 1928  Neben dem Hilfslehrer wurde nun eine Handarbeitslehrerin eingestellt. Die Näherin Maria Decker, Hilfsarbeiterfrau in Eitting.
 1930
   bis
 1961

Lehrer Michael Ernst – während des Zweiten Weltkrieges war die Situation an der Schule sehr schwierig. Die Hilfslehrer wurden immer wieder eingezogen. 

 1940  Die Schule wurde auf Grund der Schülerzahlen offiziell dreiteilig. Die Stelle konnte jedoch nicht besetzt werden.
 1944  Viele evakuierte Münchener Kinder und Kinder aus dem Rheinland mussten betreut werden. Nun unterrichtete die Aushilfslehrerin Anna Stadler die bei-den unteren Jahrgänge. Friedrich Möller, ein Konrektor einer ausgebombten Münchner Schule, die dritte und vierte Klasse und Hauptlehrer Michael Ernst die fünfte bis achte Klasse. Die Dreiteilung war nun Wirklichkeit.
Im Oktober trafen Volksdeutsche Flüchtlinge aus Ungarn und Schlesien ein. Sie wurden im Schulhaus einquartiert. Der Unterricht für die erste bis vierte Klasse fand jetzt in der Gaststube beim Postwirt Sebastian Strasser und für die fünfte bis achte Klasse im Tanzsaal beim Strasserwirt Franz Strasser statt.
Der Schulbetrieb fiel in der Schlussphase des Krieges oft aus und wurde schließlich bis zum Sommer 1945 ganz eingestellt. 
 1948  Lehrerin Maria Scholz kam als vierte Lehrkraft. Auch nach dem Krieg er-gaben sich denkbar schlechte Voraussetzungen für den Unterricht. Die Kinder waren unterernährt, Unterrichts- und Heizmaterial sowie Räume fehlten.
 1958  Am 1. April beschloss der Gemeinderat unter Bürgermeister Sebastian Kratzer den notwendigen Neubau der Schule.
 1960  Im September konnte das Haus unter Bürgermeister Ludwig Heimbeck ein-geweiht werden. Zwei neue Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer, ein Lehr-mittelraum, sanitäre Anlagen und eine Schulküche waren entstanden.
 1961
   bis
 1979 
Otto Hobmaier wurde Schulleiter, Hauptlehrer Michael Ernst geht nach 42 Dienstjahren, davon 31 Jahre in Eitting, in den Ruhestand.
 1965  Die Schulpflegschaft von Eittingermoos beantragt die Gründung einer Ver- bandsschule Eitting-Eittingermoos. Diese kam nie zustande. Die Schule in Eittingermoos wurde aufgelöst, die Kinder kamen nach Eitting.  
 1966  Es kam zu dem Regierungsbeschluss, dass ab dem Schuljahr 1967/68 die Gadener Kinder an die Volksschule in Eitting gehen.
 1968  Der Gemeinderat unter Bürgermeister Leonhard Zollner beschloss den An-bau der Schule. Bei diesem Bauabschnitt wurde die alte Schule abgerissen und ein Erweiterungsbau mit sechs Klassenzimmern, einem Film- und Fernsehraum, einem Naturlehresaal, einem Lehrmittelzimmer und einem Lehrerzimmer entstand. Die Kosten betrugen 900.000 DM.
 1969  Nach einer Rechtsverordnung der Regierung umfasste der Sprengel der Volksschule Eitting das Gebiet der Gemeinde Eitting und aus dem Gebiet der damaligen Gemeinde Rudlfing die Orte Riegerau und Hirschau.
In Eitting wurden nun die Schüler der 1. – 6. Jahrgangsstufe, in Erding die Schüler der 7. – 9. Jahrgangsstufe unterrichtet.  
 1970  Im Februar konnte die neue Schule eingeweiht werden.
 1976  Neben der Schule wurde eine Turnhalle errichtet. Bisher hatte der Sportunterricht in einem kleinen Gymnastikraum im Keller stattgefunden.
 1979
  bis
 2003 

Lorenz Adlberger wurde neuer Schulleiter, Otto Hobmaier Rektor in Hohenlinden. Schule und Gemeinde verabschiedeten ihn herzlich. Als zweiter Bürgermeister und als Leiter des Männergesangsvereines hatte er sich besondere Verdienste erworben.
Zu Beginn der neunziger Jahre stiegen die Schülerzahlen. Immer wieder wurden Klassen in der Grundschule doppelzügig.

 1995  Da die Schule nun aus acht Klassen bestand, kam Adelgund Wiester als Verwaltungsangestellte.
Es herrschte großer Platzmangel im Schulgebäude. In den letzten Jahren schwankten die Schülerzahlen. Auch die geplante sechsjährige Realschule wirft ihren Schatten voraus. Diese Situation macht die Planung der dringend notwendigen Schulhauserweiterung für Bürgermeister Oskar Vincenti und Gemeinderat sehr schwierig.   
 1996  Nach langer Planungsphase begannen der Umbau und die Aufstockung des Südtraktes.
 1998  Im Schuljahr 1998/99 konnten eine Aula, zwei Klassenzimmer, ein Gruppenraum, ein großer Mehrzweckraum, ein neues Lehrerzimmer sowie Schulleiter- und Verwaltungsräume bezogen werden. Acht Klassen haben nun in dem großzügigen Schulhaus gut Platz.
 1999  Am 9. und 10. Juli fanden die Einweihung des Schulhausumbaues unter Bürgermeister Matthias Kammerbauer und der „Tag der offenen Tür“ statt.
 2003  Robert Leiter wurde neuer Schulleiter, Lorenz Adlberger geht nach 40 Dienstjahren, davon 24 Jahre in Eitting, in den wohlverdienten Ruhestand. Als Chorleiter des Männergesangsvereines blieb er aber Eitting noch er-halten.  
 2005 Von den Gemeinden Eitting und Oberding wurde die Änderung des Schul-sprengels ab dem Schuljahr 2006/07 bei der Regierung beantragt. Ab diesem Schuljahr sollen die Kinder aus den Ortschaften Niederding und Aufkirchen aus der Gemeinde Oberding  in die Grundschule Eitting gehen. Im Gegenzug soll die Teilhauptschule nach Oberding verlegt werden.
 2006  Paul Hilger wurde neuer Schulleiter, Robert Leiter Rektor in der Grund-schule Taufkirchen/Vils. In Eitting werden nun die Schüler der 1. – 4. Jahr-gangsstufe aus dem Gemeindegebiet Eitting, aus den Ortschaften Riegerau und Hirschau aus der Gemeinde Marzling und aus den Ortschaften Niederding und Aufkirchen aus der Gemeinde Oberding, in Oberding die Schüler der  5. – 9. Jahrgangs-stufe aus den Gemeindegebieten Oberding und Eitting unterrichtet. 
    
  Quellenangaben: 
Heimatliche Stoff- und Beispielsammlung, Schulchronik,
Hans Niedermayer: „Eitting – Die Geschichte einer Landgemeinde“
 

zuletzt aktualisiert:

VG | alne

erstellt von:

RBM | Service

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