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Entwicklung der
politischen Gemeinde
Die flächenmäßig große Gemeinde Eitting mit einem Umgriff von ca. 3.562 ha gehört zu den ältesten, urkundlich belegbaren Gemeinden in Altbayern.

„Utinga“ ist die früheste Bezeichnung von Eitting. Bischof Otto tauscht 811 von „Richino“ Grundstücke in Eitting für die Kirche ein. Die erste urkundliche Erwähnung von Eitting kann bis zum Jahr 948 zurückverfolgt werden. Aus diesem Grunde konnte die Gemeinde Eitting 1998 die 1050-Jahr-Feier mehrere Tage lang begehen.
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Weitere Urkunden über Tausch- und andere Rechtsgeschäfte unter Freisinger Bischöfen im Laufe der Zeit zeugen von der gleichmäßigen Entwicklung der Ortschaften. So erscheint Eitting in der Freisinger Tradition 977.

Diese geschichtliche Entwicklung bleibt bis in unsere Zeit kontinuierlich. Dabei entstanden im Mittelalter auch die Hofmarken („Hofmarkstraße“ in Eitting verweist noch hierauf), Ämter und Bezirke.

„Eyting“ errang ihre Bedeutung als Verwaltungssitz. Bei der Säkularisation 1803 wurde Eitting, das schon seit dem frühen Mittelalter dem Hochstift unterstand, dem Kürfürstentum Bayern zugeschlagen. Die Ursprünge, die zur Ausbildung der uns heute bekannten, politischen Gemeinde führten, liegen in der Zeit des geistigen Aufbruchs in Europa. In der Zeit der Aufklärung, ausgelöst von der französischen Revolution, kamen althergebrachte Formen der Verwaltung und Staatsführung erheblich ins Rollen. Bayern war jahrelang im Einflussbereich Frankreichs und somit den Gedanken und Erinnerungen ausgeliefert. Der sehr einflussreiche Minister am kurfürstlichen Hof, Graf Montgelas, stand diesem Reformgedanken sehr aufschlussreich gegenüber und war sein ärgster Betreiber. Diese „Gebietsreform“ fand ihren vorläufigen Abschluss nach vielen Ergänzungen und Verbesserungen nach hundert Jahren 1900 mit der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), welches bis heute in der Grundstruktur gültig ist.

Sinn und Ursache dieser Neuregelung der Verwaltung des gesamten Landes war die bessere und gerechtere Besteuerung der Untertanen. Durch die sehr unterschiedliche Zugehörigkeit der einzelnen Untertanen zu den jeweiligen Anwesen und Besitzungen, war eine gleichmäßige Behandlung im Steuer- und Gerichtswesen nicht möglich. Deshalb bildet bei diesem Reformwerk für einen Flächen- und Argarstaat, wie Bayern es immer war, die Landvermessung den allerwichtigsten Bestandteil, die erstrangige Grundlage. Es war zum ersten Mal in der Geschichte, dass ein Land wie das Kurfürstentum Bayern in seiner ganzen Größe vermessen wurde.

Unter Leitung von französischen Offizieren wurde im Jahr 1801 zwischen dem Nordturm der Frauenkirche in München und dem Turm der Kirche in Aufkirchen die Basislinie ausgemessen. Die Basispyramide am Kraftwerk in Aufkirchen gibt noch heute Zeugnis dieser Pionierleistung.

Im weiteren Verlauf der Zeit wurde aus den bis dahin üblichen Herrschafts- und Verwaltungsbezirken, den sogenannten Ruralgemeinden, die politische Gemeinde.
Der Grundstein für die geographische Form der Gemeinde Eitting wurde am 28. Juli 1808 mit dem Gemeindeedikt gelegt. Dabei spielte die Hofmark Eitting eine wesentliche Rolle. Die königliche Verordnung vom 11. Juni 1818 legte endgültig die territorialen Grenzen unserer Gemeinde fest. Dabei wurde z. B. mit der Grenzziehung im Flußbett der Isar auch die Existenz des Flößer- und Fischerdorfes Gaden gesichert. Es dauerte allerdings noch bis 1848, bis das Grundobereigentum abgelöst wurde und demzufolge auswärtige Rechtsinteressen, die noch auf Teilen des Gemeindegebietes ruhen, endgültig zum Erliegen kamen.


Mit der Umwandlung der Kreise in die Bezirke kam die Gemeinde Eitting mit dem Landgericht Erding im Isarkreis von Niederbayern in den Bezirk Oberbayern. Allerdings ging auch in dieser Zeit die niedere Gerichtsbarkeit Schritt für Schritt auf das Landgericht über, bis endgültig 1861 die Trennung der Rechtspflege von der Verwaltung durchgeführt wurde und Notariate entstanden.

Aus dieser Zeit liegen auch die ältesten Dokumente im Archiv der Gemeinde auf. Im Register wurde am 11. Okt.1846 auf die Auffindung alter Münzen und anderer wissenschaftlicher Seltenheiten aufmerksam gemacht.

Am 9. Nov. 1846 ist in der Quartals Anzeige die erste Besitzänderung registriert.

Die Ermittlung der Gemeindeführung im Verlauf dieser fast 200 Jahre war natürlich durch die wechselvolle Geschichte der Politik sehr unterschiedlich. Sie reichte von der diktatorischen Einsetzung der Bürgermeister, Gemeinderäte und Ortsführer über die Berufung zur kommissarischen Leitung bis zu der heute üblichen demokratischen, freien Wahl durch die Gemeindebürger/innen. Eine Teilkorrektur im Ablauf dieser Entwicklung war noch die Auflösung der Ortsgemeinden im Jahr 1935. Die Ortschaften Eitting, Reisen und Gaden bildeten bis dahin eigene Körperschaften mit Besitz an Grundstücken und Rechtsansprüchen. Es handelte sich um Ortsgemeindegrund und Anwesen im Besitz der Allgemeinheit. Etwa dem Hirtenhaus mit Grundstücken oder dem Gemeindehaus. Auch Gemeinschaftsansprüche an Waldungen und Streuwiesen waren Allgemeingut. Ein Relikt aus dieser Zeit ist der „Herderstift“ in der Ortschaft Reisen und das „Köhlholz“ der Ortschaft Eitting. Zu den Aufgaben der Ortsgemeinden zählten auch die Einnahme von Steuern, der Wegeunterhalt, die Feuerwehr und später auch die Wasserversorgung. So hat die Steuergemeinde Eitting um die vorletzte Jahrhundertwende herum einen „Lakalbieraufschlag“ (Biersteuer) eingeführt. Dieser diente zur Erbauung einer zentralen Wasserversorgung. Diese Rechte und Pflichten wurden 1935 ersatzlos auf die politischen Gemeinden übertragen.

Die Steuer- oder auch Distriktgemeinde genannt, hatte für die Sicherheit, das Schulwesen und Schlichtung von Streitigkeiten zu sorgen. Sie hatte auch das Recht zur Erteilung des Heimatrechtes und die Gewährung der Heiratserlaubnis. Der Gemeindeverwaltung stand ein gewählter Ausschuss vor, der vom Vorsteher geleitet wurde. Die Begriffe „Bürgermeister“ und „Gemeinderat“ tauchten erst später auf.

Auch die anderen Ortschaften haben eine lange Tradition. So konnte die Ortschaft Reisen 2006 ihr 1050-jähriges Jubiläum feiern. Die Ortschaft Gaden kann 2007 ihr 775-jähriges Jubiläum begehen. Eittingermoos ist der jüngste Ort der Gemeinde, es handelt sich um den ersten Siedlungspunkt, der 1828 als eine Art Unterkunft für die Torfstecher entstand.

Der Bau des Mittleren Isarkanales in den Jahren 1920 bis 1925 bedeutete für die gesamte Gemeinde einen bedeutenden Einschnitt. Fremde Arbeiter kamen in die Dörfer und die Kraftwerke zählten zur damaligen Zeit zu den größten Industrieanlagen. Mit den „Werklern“, wie die Arbeiter genannt wurden, kam auch eine neue Schicht von Menschen in die Gemeinde.

Der Bau der Autobahn A 92 München - Deggendorf in den Jahren 1985 bis 1987 war ein weiterer bedeutender Einschnitt in das Gemeindegebiet. In Abwägung hat die Anbindung an das Bundes Fernstraßennetz neben den negativen Folgen eine deutliche Standortverbesserung für Gewerbe und Logistik zur Folge.

Die durch das Gemeindegebiet fließende Isar und die anderen Gewässer haben seit der Besiedelung die Bewohner in Gefahr gebracht, Häuser und Fluren regelmäßig überschwemmt. Erst mit dem Bau der Flutmulde 1990 wurde der Ort Eitting hochwasserfrei und Gaden erhielt durch die Ertüchtigung der Isardämme im Jahre 2006 einen besseren Hochwasserschutz.


Der bisher endgültige Abschluss der Gemeinde und Gebietsreform fand erst am 1. Mai 1978 statt. Seit diesem Zeitpunkt wird die Gemeinde Eitting gemeinsam mit der Gemeinde Oberding von der Verwaltungsgemeinschaft Oberding verwaltet. Dieser Schritt wurde auf freiwilliger Basis zwischen den beiden Gemeinden der Bildung einer Einheitsgemeinde vorgezogen.

Die Planung und der Betrieb des Großflughafens München im Erdinger Moos, mit den dazugehörenden Infrastrukturmaßnahmen, war und ist eine Herausforderung für die kommunale Verwaltung und hat das Gemeindeleben in den letzten Jahren nachhaltig beeinflusst.

Auf dem Gebiet des heutigen Flughafens München wurde in den 70er Jahren massiv abgesiedelt, davon war die Gemeinde Eitting weniger direkt als indirekt betroffen. Allerdings forderten die Erschließung und die Infrastruktur erheblichen Grundbedarf auch außerhalb des Flughafens. In der Ortschaft Reisen wechselten in diesem Zusammenhang 5 Hofstellen samt Grundstücke den Eigentümer und Hofstellen wurden aufgelassen.

Derzeit läuft das Raumordnungsverfahren für die Errichtung einer dritten Start- und Landebahn. Mit dieser geplanten Errichtung sind dann wiederum auch die Ortschaften Eittingermoos und Schwaigermoos stark betroffen und in ihrer Existenz bedroht.

Die Gemeinde Eitting konnte sich in den vergangenen Jahren aufgrund der Lärmzonen und dem Vorranggebiet Flughafen nur bedingt entwickeln.

In den zurückliegenden Jahren bemühte sich die Gemeinde Eitting, durch rechtliche und planerische Schritte die negativen Auswirkungen des Fluglärms einzudämmen.
Ein sanftes, gleichmäßiges und organisches Wachstum in den Kernbereichen der Ortschaften mit einer gesunden Infrastruktur trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Auch die Integrationsmöglichkeiten für Neubürger/innen in das Gesellschafts- und Vereinsleben steht bei der Gemeinde Eitting im Vordergrund.

Für einheimische Bürger/innen, die in der Gemeinde Eitting ihre Existenz aufbauen möchten, hat die Gemeinde Eitting in den vergangenen Jahren das Einheimischenmodell eingeführt. Hierdurch können die Gemeindebürger/innen Baugrund zu günstigeren Konditionen als auf dem freien Markt erwerben.

Wie schon zur Gründung der Gemeinden können die Herausforderungen der Politik und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger nur gemeinsam bewältigt werden, denn Gemeinde ist letztendlich aus dem Begriff Gemeinschaft abgeleitet. Das gemeinsame Bemühen von Gemeinde und Bürgerschaft hat in der Verleihung des Sonderpreises im Wettbewerb

„Dorf hat Zukunft“

auch öffentlich seine Bestätigung gefunden.

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